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Mantrailing

Mantrailing

Bei dieser Form der Nasenarbeit sucht der Hund eine Person anhand ihres Individualgeruches.
Jeder Mensch verliert pro Minute ca 40.000 Hautschuppen.
An diesen Hautschuppen haftet der Individualgeruch, der sich u.a. aus chemischen und biologischen Abbauprodukten des menschlichen Körpers wie z.B. Hormonen und Schweiß zusammensetzt.
Da wir alle eine unterschiedliche genetische Ausstattung haben, besitzen wir auch alle einen uns eigenen Individualgeruch.
Dieser Geruch ist so einzigartig wie ein Fingerabdruck.
Zu Beginn der Suche bekommt der Hund einen Geruchsartikel (GA) präsentiert, der den Geruch der Versteckperson (VP) trägt.
Dies kann z.B. ein T-Shirt, ein Handschuh, eine Mütze etc sein. Ebenso kann man Gegenstände verwenden, die die VP nur berührt hat; z.B. einen Stein.
Erstaunen löst es immer wieder aus, wenn die Hunde mit noch ungewöhnlicheren GAs arbeiten, indem sie beispielsweise an einem Ort abriechen, auf dem die VP gesessen hat oder mit einem GA arbeiten, den die VP nur kurz mit Handschuhen angefasst hat.
Auch Spucke ist als GA verwendbar.
All dies ist für die Hunde möglich und zeigt, wie feinnasig sie sind.
Nach der Geruchsaufnahme folgt der Hund der Geruchsspur, dem trail, und schafft es dabei alle anderen menschlichen Individualgerüche von dem zu suchenden zu differenzieren.
Dabei handelt es sich um Nasenarbeit auf allerhöchstem Niveau.

GO.FIND. Zentrum für Suchhunde